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Die Klasse 4b entdeckt den Nationalpark Donau-Auen

Autorenbild: Birgit Arbeshuber
Birgit Arbeshuber
vor 10 Minuten
1 Min. Lesezeit

Am 14. Oktober begab sich die Klasse 4b der MS Himberg auf eine spannende Exkursion in den Nationalpark Donau-Auen. Ausgangspunkt war das Schloss Orth an der Donau, wo die Ranger Heinzi und Iris die Schüler:inn herzlich empfingen und ihnen die faszinierende Welt der Donau-Auen näherbrachten.


Zunächst erfuhren die Jugendlichen, wie sich der Donaustrom im Laufe der Zeit verändert hat und wie Seitenarme, Altarme und Inseln entstehen. Im Flusslabor konnten sie anschließend selbst anschaulich beobachten, wie Fließgeschwindigkeit, Inselbildung und Staudämme den Verlauf eines Flusses beeinflussen.


Besonders eindrucksvoll war die Erkenntnis, dass der Nationalpark ein geschützter Lebensraum für Pflanzen und Tiere ist, in dem die Natur weitgehend sich selbst überlassen bleibt. Selbst abgestorbene Bäume und tote Tiere bleiben liegen, denn ihre Zersetzung ist ein wichtiger natürlicher Prozess und schafft die Grundlage für neue Biomasse und fruchtbaren Humus.


Ein besonderes Highlight war das Unterwasserlabor, in dem die Schüler den beeindruckenden Hausen, einen der größten heimischen Fischarten, live beobachten konnten. Auch die vom Aussterben bedrohte Europäische Sumpfschildkröte und ihren besonderen Lebensraum lernten sie kennen.


Zum Abschluss erkundeten die Jugendlichen die Au bei einem Beobachtungsspaziergang. Dabei galt es, genau hinzusehen, ohne etwas abzureißen, zu pflücken oder mitzunehmen. Eine vermeintlich flauschige tote Maus und Pilze an einem Baumstamm sorgten für besondere Entdeckungsmomente.


Ein lehrreicher Tag, der eindrucksvoll zeigte, wie wertvoll und schützenswert die Natur ist!



 
 

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